Fettabsaugung (Liposuktion)

Eine Reduzierung von deutlich überschüssigem Fettgewebe sollte zu allererst durch eine entsprechende Diät und Sport durchgeführt werden. Oft verbleiben danach aber  noch kleine Fettpolster an den typischen Körperpartien. Bei Frauen finden sich diese an Po und Oberschenkel (Reiterhosen). Beim Mann lagert sich Fettgewebe an Bauch und Flanken ab.
Diese "diätresistenten" Polster können mittels einer dünnen Kanüle abgesaugt werden. Dadurch werden die Fettzellen reduziert und eine spätere Fettanlagerung an den behandelten Stellen geschieht deutlich langsamer oder, bei entsprechender Ernährung, gar nicht.

Um Fettgewebe zu entfernen, wird über einen ca. 1 cm langen Schnitt eine Kanüle eingeführt, die das Gewebe absaugt. Diese Operation geschieht meist in Vollnarkose, auf Wunsch und bei kleineren Eingriffen auch in lokaler Betäubung in Verbindung mit einem Dämmerschlaf.

Nachbehandlung nach Fettabsaugung

Zum Abschluss der Operation wird Ihnen ein vorher angepasstes Mieder angezogen, welches, abgesehen während der Körperpflege, ca. 5 Wochen getragen werden muss. Die Kompression durch das Mieder ist für ein optimales Ergebnis sehr wichtig. Das Mieder kann ohne Probleme auch während der Arbeit unter der normalen Kleidung getragen werden. Auf Sport sollte für mindestens 5 Wochen verzichtet werden.

Wurde die Operation in Vollnarkose durchgeführt, so sollten Sie 1 Nacht in der Klinik bleiben. Das Nahtmaterial wird Ihnen nach ca. 7 Tagen entfernen, gesellschaftsfähig sind Sie nach 4 Tagen wieder.