Oberarm-Straffung
Die altersbedingte Erschlaffung des Hautmantels und Verkleinerung der Muskulatur an den Oberarmen führt bei einigen Menschen zu so großem Hautüberschuss, dass dieser bei ausgestrecktem Arm deutlich herabhängt und die ursprüngliche Körperkontur verzerrt.
Die operative Entfernung dieses überschüssigen Gewebes (Dermolipektomie) führen wir meist in lokaler Betäubung, ggf. in Verbindung mit einem Dämmerschlaf, oder auf Wunsch auch in Vollnarkose durch. Während der OP wird über einen Schnitt (Hokeyschlägerschnitt) an der Oberarminnenseite das Gewebe entfernt und so die Haut des Oberarmes gestrafft. Gegebenenfalls ist eine angleichende Fettabsaugung des benachbarten Gewebes notwendig, um eine insgesamt harmonische Kontur zu erzeugen.
Eventuell wird Drainagematerial zum Operationsabschluss in die Wunde eingelegt und lässt Wundwasser auch nach der OP in kleine Fläschchen, die unter der Kleidung getragen werden können, abfließen. Die Drainage wird in der Regel am Folgetag durch leichten Zug schmerzfrei entfernt.
Nachsorge nach Oberarmstraffung
Nach der Operation werden Sie einen komprimierenden Verband tragen, der 2.-3. Tag erneuert wird. Die Wunden sollten, je nach Aufwand, mindestens 2 Wochen, in Verbindung mit einer Fettabsaugung auch länger, durch Verband oder angepasstes Mieder komprimiert werden.
Sie können die Klinik, falls nicht anders von Ihnen gewünscht, direkt nach der Operation verlassen. Sie sollten dies aber in Begleitung einer Ihnen vertrauten Person tun, die sich auch bis zum nächsten Tag um Sie kümmern kann. Das Nötigste, wie Körperpflege und Ernährung werden Sie selbstständig erledigen können. Bei Sorgen oder Fragen nach der Operation werden Sie den Operateur jederzeit telephonisch erreichen können.
Nach ca. 12 Tagen wird Ihnen das Nahtmaterial durch Zug an einem Ende des jeweiligen Fadens schmerzfrei entfernen. Mit langärmeliger Kleidung sind sie nach ca. 1 Woche wieder gesellschaftsfähig.