Brauenlift

Übermäßiges Absinken der Brauen verursacht einen ernsten, „bösen“ Blick und führt mitunter zu einem Hautüberschuss am Oberlid. Um dies zu beheben, genügt es häufig nicht, nur diesen Hautüberschuss am Oberlid zu entfernen, sondern es müssen die Brauen an ihre ursprüngliche Position gebracht werden.

Das operative Anheben der Brauen erfolgt in lokaler Betäubung unter Umständen in Verbindung mit einem Dämmerschlaf oder auf Wunsch auch in Vollnarkose.

Bei der Operation werden über einen Schnitt versteckt in den Hautfalten des Oberlides die Braue wieder an ihren ursprünglichen Ort versetzt und dort fixiert. Die für den Gesichtsausdruck sehr wichtige Beweglichkeit der Braue bleibt vollständig erhalten. Gegebenenfalls sollte man ein Brauenlift mit einem Stirnlift oder einer Straffung der Oberlider kombinieren. In seltenen Fällen muss, um ein optimales Ergebnis zu erreichen, überschüssige Haut über der Braue entfernt werden. Dabei wird exakt entlang des Überganges zur behaarten Brauenhaut in der Stirn geschnitten.

Nachbehandlung nach Brauenlift

Nach der Operation werden Sie einen leicht komprimierenden Brauenverband tragen, der am Folgetag entfernt wird. Sie können die Klinik, falls nicht anders von Ihnen gewünscht, direkt nach der Operation verlassen. Sie sollten dies aber in Begleitung einer Ihnen vertrauten Person tun, die sich auch bis zum nächsten Tag um Sie kümmern kann. Sie können das Nötigste, wie Körperpflege und Ernährung selbstständig erledigen. Das Haarewaschen ist bereits am Folgetag der Operation möglich.

Nach ca. 7 Tagen wird das Nahtmaterial durch Zug an einem Ende des jeweiligen Fadens schmerzfrei entfernen. Ohne Sonnenbrille oder Kosmetika sind sie nach ca. 2 Wochen wieder gesellschaftsfähig.

Übersicht

OP
ca. 50 Minuten pro Braue

Aufenthalt
ambulant (d. h. nur für die Operation, auf Wunsch mit Übernachtung)

Nachsorge
Nahtentfernung nach 7 Tagen
Operateur jederzeit tel. erreichbar

Gesellschaftsfähig
nach 2 Wochen

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