Krankhafte Brustvergrößerung beim Mann (Gynäkomastie)

Vergrößerte Brustdrüsen (Gynäkomastie) sind beim Mann entweder auf eine ernährungsbedingte Fettablagerung oder eine Hormonerkrankung zurückzuführen. Beides ist korrigierbar.

Nachdem die Ursachen der Brustvergrößerung definiert und ggf. behandelt wurden, sollte eine regelrechte, wohlproportionierte Brustform wiederhergestellt werden.

Besteht die vergrößerte Brust aus überwiegend Fettgewebe, so kann dieses über einen ca. 0,5 cm langen Schnitt durch eine feine Kanülen abgesaugt werden (Fettabsaugung). Die Position dieses Schnittes kann individuell bestimmt werden. 

Handelt es sich bei überdurchschnittlich großen Menge von Brustgewebe um Drüsensubstanz, so muss diese über einen Schnitt entlang des oberen oder unteren Randes der Brustwarze (perimamillär) entfernt werden. Um ein natürliches, ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu erreichen, ist es unter anderem wichtig, ein Verkleben der Brustwarze mit der darunter liegenden Muskelhaut (Pectoralisfaszie) zu vermeiden. Dies könnte zu Einziehungen der Brustwarze oder der Mitbewegung dieser mit dem Muskel führen.

Nachsorge nach Brustverkleinerung beim Mann

Nach dem ambulanten Eingriff, der in Vollnarkose oder lokaler Betäubung und Dämmerschlaf durchgeführt wird, wird für ca. 2-3 Wochen ein Mieder angelegt, welches Sie permanent, außer zur Körperpflege, tragen sollten. Das Nahtmaterial wird, je nach OP-Technik, nach ca. 10-14 Tagen entfernt. Sie sind in der Regel bereits am Folgetag gesellschaftsfähig. Auf Wunsch können sie ein oder mehrere Tage auf der Station der Klinik bleiben.

Übersicht

OP
ca. 1 h in Vollnarkose oder lokaler Betäubung

Aufenthalt
ambulant, Übernachtung auf Wunsch

Nachsorge
Mieder für 2-3 Wochen
Nahtentfernung nach 10-14 Tagen

Gesellschaftsfähig
nach 2-3 Tagen

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