Bruststraffung (Mastopexie)

Eine geringgradige Verkleinerung und ein Hängen der Brüste (Ptosis mammae) ist im fortgeschrittenen Lebensalter ein normaler Vorgang. Dieser kann jedoch solche Ausmaße annehmen, dass die Brüste völlig ihre Form verlieren. Darüber hinaus sind nach Schwangerschaften bei einigen Frauen bleibende Verkleinerungen der Brüste zu beobachten. Manche Krankenkassen übernehmen dann die Kosten für korrigierende Operationen.  

Bei einer übermäßigen Ptosis mammae (Hängebrüste), ohne dass Volumen verloren gegangen ist, können die Brüste operativ gestrafft und an ihrer ursprünglichen Position fixiert werden. U. a. bei der Technik nach Lejour werden Drüse und Haut im unteren Teil der Brust gerafft, und die Brustwarze etwas nach oben versetzt. Die Narben sind durch Verblassen nach ca. einem halben Jahr kaum noch zu erkennen. Die Stillfähigkeit als auch die Sensibilität (Gefühl) in den Brustwarzen bleiben nach dieser Operation in der Regel vollständig erhalten.

Fehlt Volumen, so können die Brüste mittels vorab angepasster Implantate in gleicher Sitzung vergrößert werden (siehe Brustvergrößerung).

Nachsorge nach Bruststraffung

Im Anschluss der Operation wird ein entsprechender BH angelegt der für 6 Wochen konsequent getragen werden sollte. Am Tag nach der Operation können Sie die Klinik verlassen. Das Nahtmaterial wird nach ca. 2 Wochen schmerzfrei entfernen.

Referenzen

1. Lejour M. Vertical mammaplasty and liposuction of the breast. Plast Reconstr Surg. 1994;94(1):100-114.